Kreidezähne sind mittlerweile eine Volkskrankheit. Die Krankheit ist auch als Molare-Inzisive- Hypomineralisation (kurz MIH) bekannt. Die Zähne sind rau, zerfurcht und wirken fleckig: Bei dieser Erkrankung reagieren Backenzähne, aber auch Frontzähne, empfindlich auf Hitze, Kälte oder chemische Reize. Kreidezähne sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sie können auch Karies fördern. Ausserdem haben die Kinder Schmerzen beim Trinken, Essen und Zähneputzen.
Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung scheinen Weichmacher aus Kunststoffen zu spielen, die mit der Nahrung aufgenommen werden.
Kreidezähne sind nicht behandelbar. Regelmässige Zahnarztbesuche, das Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta daheim, Flouridlack-Behandlungen beim Arzt und der Aufbau abgebrochener Zähne könnten helfen, diese zu erhalten.


