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HIT – Kurz und schnell

HIT – Kurz und schnell

Eine neue Trainingsmethode erobert die Fitnesswelt. HIT ist ein effektives Muskelaufbautraining. Was es mit der Abkürzung auf sich hat und wieso das Training nicht für jeden geeignet ist – wir verraten es.

 

Die Abkürzung HIT steht für «High Intensity Training». Die Trainingsform soll Sportler bewusst an ihre Grenzen bringen. Entwickelt wurde sie bereits in den 70er Jahren vom US-Amerikaner Arthur Jones. Das Workout lässt sich in den Worten «kurz, intensiv und selten» zusammenfassen. Es ist ein effektives und effizientes Muskelaufbautraining mit wenig Zeitaufwand.

Das Training startet mit einer kurzen Aufwärmphase von fünf bis zehn Minuten auf dem Laufband, Crosstrainer oder Rudergerät. Anschliessend beginnt das eigentliche HIT-Training. Pro Muskel wird nur ein einziger Satz trainiert. Dieser Satz wird aber bis zur völligen Muskelerschöpfung ausgeführt, bis der Muskel brennt. Nach dem Hight Intensity Training folgt ein Cool Down von fünf bis zehn Minuten, beispielsweise auf dem Fahrradergometer. Das Training sollte nicht mehr als zwei bis vier Mal in der Woche stattfinden. Mindestens ein Tag Pause zwischen den Trainingseinheiten ist Pflicht.

Fitnesstrainer raten dazu, sich einen Trainingspartner zu suchen. So verringert sich die Verletzungsgefahr – gerade bei Hantelübungen. Sportwissenschaftler warnen vor Risiken wie Überlastung der Bänder- und Sehnenstruktur sowie der Gelenke aufgrund der hohen Intensität.

Das hoch intensive Training ist allerdings nicht für Anfänger geeignet. Das Training empfiehlt sich für Fortgeschrittene und Bodybuilder. Wer das HIT-Training trotzdem mal ausprobieren möchte, sollte auf die korrekte Ausführung der Übungen achten, genügend Ruhephasen einplanen und sich nicht überschätzen.